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Amina und Ibrahim (Zwillinge)

Geboren am 7. März 2012

Gemeinsam mit ihrer Mutter wohnen sie in einem kleinen Dorf namens Wanyange, das sich in der Nähe von Jinja befindet.

Ihr Vater verschwand 2010 überraschend, nachdem ihre Mutter ein zweites Mal Zwillinge gebärt hatte. Er wollte sich der schwierigen Situation nicht aussetzen und tauchte unter. Niemand weiß bis heute, wohin er verschwunden ist. Die arme Mutter hat zudem zwei weitere Kinder, sodass sie insgesamt sechs Kinder zu versorgen hat. Da sie keine fixe Festanstellung hat, kommt sie über die Runden, indem sie die Wäsche anderer Leute wäscht oder im Garten jäten hilft. Leider kommt es oft vor, dass keine Arbeit benötigt wird, sodass die ganze Familie ohne Essen ins Bett gehen muss – von einer angemessenen Schulbildung ganz abgesehen.

Beide Kinder essen gerne Posho (Maisbrei) mit Bohnen, da sie sich kaum etwas anderes leisten können. Ibrahims Lieblingsfarbe ist gelb, Aminas schwarz.

Ibrahim will Polizist werden, wenn er groß ist, während Amina Ärztin werden möchte. Die Kinder möchten gerne zur Schule gehen, damit sich ihre Träume erfüllen können!

Weihnachten 2018

Am 10. Dezember 2018 veranstalteten die Mitarbeiter von Greensun Uganda eine kleine Weihnachtsfeier mit allen Kindern von Greensun Uganda.

Mit dem Geld, das Stephanie, ihre Mama und Klara am Weihnachtsmarkt in Sandl durch den Verkauf selbstgemachter Salben, Seifen, Ketten und Kleidern eingenommen hatten, konnte Geld für ein gemeinsames Weihnachtsessen organisiert werden.

Ein alter Gockel, der von den Kindern liebevoll „Mr. Chicken“ genannt wurde, musste aber bedauerlicherweise sein Leben lassen, da die Kinder bisher kaum die Möglichkeit bekommen hatten, Hühnchen zu kosten. Sie freuten sich deshalb sehr, als Ronnie, einer der Mitarbeiter, mit einem lebendigen Huhn daher kam. Die Kinder schlachteten den Hahn selbst, warfen ihn in den Topf, bereiteten auch die Beilagen vor und schmückten die Räume mit Ballons. Alle waren gut gelaunt und lachten viel, obwohl es stark regnete.

Als alle bereit für das Essen waren, setzten sie sich gemeinsam zu Tisch und genossen das große Festmahl. Es gab auch Spagetti, Reis, Brot, Milch, Bananen, Mineralwasser und Obst.

Anschließend bekam jedes Kind ein kleines Geschenk mit Maiskolben, Zucker, Tee und Hygieneartikel darin.

Manche Kinder bekamen zudem Schuhe, einen Rucksack oder eine neue Matratze, wenn etwas davon dringend  benötigt wurde.

Sie veranstalteten noch weitere lustige Spiele, ehe der Abend hereinbrach und sie  wehmütig heimkehren mussten.

Francis

Geboren am 14. Dezember 2006.

Francis besucht die 5. Klasse Volksschule (von insgesamt 7 VS-Stufen) der Saint Joseph Primary School und mag am liebsten das Fach Wissenschaft. Wenn er groß ist, möchte er gerne Ingenieur werden.

Francis lebt gemeinsam mit drei weiteren Geschwistern und seiner Mutter in einer kleinen Lehmhütte im Dorf Mawoito, das in der Nähe von Jinja liegt. Seine Mutter und sein jüngerer Bruder Jordan, der ebenfalls in unserer Organisation ist, leiden an HIV. Daher muss Francis für die Lebensmittelversorgung aufkommen, da seine Mutter bereits sehr geschwächt ist und sein Vater die Familie bereits vor langer Zeit verlassen hat. Francis beackert daher ein kleines Feld in der Nähe ihrer Hütte, das für  das Nötigste reichen muss. Dennoch bekommen sie bestenfalls einmal täglich etwas zu essen.

Zudem leidet Francis  an einer seltene Krankheit, bei der Geschwülste an den Ohren wachsen. Leider gibt es keine Medizin vor Ort, sodass er mit einem ständigen Juckreiz leben muss.

In seiner Freizeit spielt er gerne Fußball.

Ryan

Geboren im Jahre 2012.

Ryan ist ein fleißiger Schüler, der gerne in die Schule geht, um später Pilot werden zu können.

Ryans Vater hat seine Familie 2014 verlassen, der regelmäßig gewalttätig gegen seine Frau und seinen Kindern wurde und keine Rücksicht darauf nahm, ob seine Frau schwanger gewesen war oder nicht. Da er eine gravierende Alkoholsucht entwickelt hatte,  verwendete er das hart verdiente Geld seiner Familie für Alkohol und Tabak. Seine Familie musste währenddessen hungern.

Seine Mutter arbeitet derzeit als Haushaltshilfe. Ihre Dienste werden aber nicht oft gebraucht.

 

Jackson

Geboren am 17. Mai 2005.

Jackson besucht die 1. Klasse der Royal College Kamula School (Mittelschule und Internat).

Am liebsten mag er die Fächer Biologie und Geschäftskunde.

Wenn er groß ist, möchte er Lehrer werden,

damit er anderen Kindern etwas beibringen kann und ihnen so eine gute Zukunft ermöglichen will.

Jackson lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen neun Geschwistern in einer kleinen Hütte in Wairaka.

2016 war der Vater von Jackson spurlos verschwunden, sodass die Familie kaum noch Geld hatte und die Kinder Geld verdienen mussten.

Vor einiger Zeit tauchte er jedoch wieder auf und ist seitdem ein starker Trinker geworden. Seinen Beruf als Bauer kann er kaum noch ausüben, da er beinahe täglich betrunken und deshalb krank geworden ist.

Mercy

Geboren im Jahre 2009.

Mercys Eltern leben mit ihr und ihren Geschwistern in Wairaka. Ihr Vater arbeitet als Saisonarbeiter und verdient nur in bestimmten Zeiten Geld. Leider kann er sich deshalb die Schulbildung seiner Tochter nicht leisten.

Ihre Mutter hat derzeit keine feste Arbeitsanstellung.

Sie hofft, eine konstante Bildung erhalten zu können und ihren Traum, Lehrerin zu werden, bald ausüben zu dürfen.

Aisha N.

Geboren am 12. Juni 2014.

Aisha geht in die Muvila Primary School und besucht dort die Nursery Middle Class (Vorschule). Wenn sie groß ist, möchte sie gerne Lehrerin werden.

Aishas Mutter starb einen Monat nach ihrer Geburt. Ihr Vater arbeitete in dieser Zeit als Taxifahrer, doch verschwand dieser 2017 aus unbekannten Gründen.

Derzeit lebt das aufgeweckte Mädchen, das keine Geschwister hat, bei ihrer Tante in Wairaka, die selbst sehr arm ist und Aisha keine Ausbildung bezahlen kann, da oft auch für Nahrung zu wenig Geld vorhanden ist. Zudem hat ihre Tante selbst Kinder, die sie zu versorgen hat.

Stecia

Geboren im Jahr 2010. Stecia ist ein liebes, aufgewecktes Mädchen, das mit ihrem Vormund in Kakira wohnt. Leider wollen ihre Eltern nichts mit ihr zu tun haben, da sie keine Kinder haben wollten. Sie setzten das Baby aus und überließen es ihrem Schicksal.

Zum Glück sorgt sich nun Betty Mbwali um sie und schaut, genug zu essen für sie zu haben, dennoch kann Stecia leider keine Schule besuchen, da noch weitere sieben Kinder zu versorgen sind. Betty arbeitet als einfache Bäuerin auf einem kleinen Feld. Manche ihrer Kinder müssen leider auf der Straße schlafen, da sie zusammen nicht genug Platz in ihrer Hütte haben. Oft essen die Kinder Nahrung, die weggeworfen wurde.

Wenn Stecia groß ist, möchte sie gerne Krankenschwester werden, um anderen Menschen zu helfen.

Weihnachten 2017

Zu Weihnachten bekamen unsere mittlerweile 44 Kinder ein kleines Säckchen. Darin befanden sich landesübliche Süßigkeiten, Zucker, Seife und Obst, die ihnen unsere Mitarbeiter in Uganda überreicht haben. Die Kinder freuten sich sehr und wünschten ihren Paten alles Liebe und frohe Weihnachten. Einige von ihnen haben auch Briefe an sie geschrieben, die hoffentlich bald ankommen werden.

Auch wichtig zu erwähnen ist es, dass die Firma „Blumen und Ideen“ aus Pregarten unserer Organisation ein großes Geschenk gemacht hat. Statt den Mitarbeitern Kleinigkeiten zu kaufen, haben sie sich gemeinsam entschlossen, eine ehrenamtliche Organisation zu unterstützen.  Sie spendeten 1000 Euro für unsere Kinder!

Wir bedanken uns von ganzen Herzen für diese großzügige Spende! <3

Cranima

Geboren im Jahr 2012.

Cranima ist ein sehr fleißiger Schüler, der nur gute Noten hat und Ingenieur werden möchte, wenn er erwachsen ist.

Seine Eltern sind geschieden, da seine Mutter häufig untreu war und sich nicht um die Familie kümmern wollte.

Nun lebt Cranima bei seinem Vater in Wairaka. Dieser ist bereits zum zweiten Mal verheiratet. Leider bekommen die gemeinsamen Kinder der neuen Familie mehr Aufmerksamkeit als Cranima, sodass er lange nicht zur Schule gehen durfte.