Kinder mit Paten

Babirye

Geboren im April 2011.

Babirye geht in die Victoria Love Child Primary School, wo sie die höchste Klasse der Vorschule besucht (hier gibt es drei Stufen). Sie ist ein sehr fleißiges und freundliches Mädchen, das geistig etwas beeinträchtigt ist und besondere Bedürfnisse benötigt. Deshalb musste sie die letzte Stufe wiederholen.

Babirye hat eine Zwillingsschwester namens Mirembe, die ebenfalls bei Greensun Uganda untergebracht ist. Diese geht bereits in die 1. Klasse Volksschule.

Babirye wohnt mit ihrer Familie in Wairaka. Ihre Eltern sind arme Bauern, die sich das Schulgeld für ihre beiden Töchter nicht leisten können. Leider ist auch die Mutter sehr langsam im Verstehen, sodass sie kaum einem Satz folgen kann.

Babirye lacht im Alltag eher wenig und ist auch sehr schüchtern. Sie blüht jedoch auf, wenn sie schaukeln oder singen kann.

Als ein Mitarbeiter ihr den Brief ihrer Sponsorin vorgelesen hat, freute sie sich sehr und begann sofort, dieser zurückzuschreiben.

Mirembe

Geboren im April 2011.

Die Familie von Mirembe wohnt in Wairaka. Ihre Eltern sind arme Bauern. Ihre Zwillingsschwester ist Babirye, die ebenfalls von Greensun Uganda unterstützt wird. Sie sind derzeit noch nicht in die Schule gegangen, da ihre Eltern nicht genug Geld dafür hatten. Greensun Uganda hat ihnen nun ermöglicht, die Schule besuchen zu können.

Mirembes Leistung ist in der Schule sehr gut. Sie ist ein schlaues Mädchen, das offener und selbstbewusster wirkt als ihre Schwester. Sie ist bescheiden und isst gerne Mais mit Bohnen. Auch mag sie Süßigkeiten, doch bekommt sie diese nur sehr selten.

Hairat

Geboren im Jahr 2012:

2016 war dieses Mädchen sehr lange krank. Sie litt an Typus und Malaria. Sie versäumte einige Schulwochen und musste die Klasse deshalb wiederholen.

2018 trennten sich die Eltern, weswegen sie mit ihrer Mutter nach Maywage zog.

Dort arbeitet sie als Bäuerin.

2019 wurde Hairat für einige Tage entführt. Sie wurde schließlich betäubt in der Nähe eines Sumpfes gefunden. Vermutlich wollte man sie für magische Rituale opfern. Dies Verhalten ist in Uganda keine Seltenheit. Meistens sterben die Kinder danach eines qualvollen Todes.

Hairat konnte zum Glück rechtzeitig gefunden- und ihrer Mutter gesund zurückgebracht werden.

Sie ist sehr schüchtern und spricht kaum ein Wort.